Als unbegründet zurückgewiesen hat Sebastian Czaja, FDP-Bezirksvorsitzender in Steglitz-Zehlendorf, die Kritik und den Missbilligungsantrag der CDU gegen Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg (Grüne), weil diese es angeblich als Immobilienstadträtin versäumt habe, sich um die Besetzung von Stellen in ihrem Amt zu kümmern, und dadurch 2,1 Millionen Euro für die Schulsanierung verfallen seien. „Frau Schellenberg weist zu Recht darauf hin, dass für die Stellenbesetzung das zentrale Bewerbungsbüro zuständig gewesen sei. Und das hat bei Cerstin Richter-Kotowski von der CDU gelegen, die von 2016 bis 2021 Bezirksbürgermeisterin gewesen ist“, betonte Czaja. Als solche habe sich Richter-Kotowski 2019 das Thema Personalmangel auf die Agenda geschrieben und rückblickend dafür gerühmt, dass die „Kollegen aus dem Zentralen Bewerberbüro 2019 an den Start gegangen“ seien. Nach ihrer eigenen Aussage wurden dort „alle Aufgaben für Neueinstellungen gebündelt, um so die Geschwindigkeit bei den Stellenbesetzungsverfahren zu erhöhen.“ Offensichtlich habe das aber doch nicht so gut funktioniert. „Insofern sind die Kritik und der Missbilligungsantrag von Seiten der CDU nur ein plumper Versuch, von eigenen Versäumnissen abzulenken“, so Czaja. Die CDU und insbesondere die ehemalige Bezirksbürgermeisterin müssten sich vielmehr selber fragen, was sie in der letzten Wahlperiode falsch bzw. nicht gemacht hätten.