Kaum beginnt die Saison an den Seen im Bezirk, sind die bekannten Probleme in unterschiedlicher Intensität wieder da. „Dank“ der Zählgemeinschaft ist ein Jahr ungenutzt ins Land gegangen. FDP und SPD hatten sich schon kurz nach Beginn der Wahlperiode für einen Sonderausschuss der BVV stark gemacht, der die Probleme insbesondere rund um den Schlachtensee, wie Jugendliche, die nachts grillen und Musik hören, Hunde, die immer noch unangeleint mit an die Seen genommen werden, und Fahrradfahrer wie Jogger, die nicht ausreichend Rücksicht auf die Spaziergänger nehmen, angehen sollte.  Dies ist von CDU und Grüne abgelehnt worden. Stattdessen sollen es nun Workshops, getreu dem Spruch „wenn ich nicht mehr weiter weis, gründe ich einen Arbeitskreis“ richten, bei denen die gewählten Vertreter aus dem Bezirk Teilnehmer unter vielen sind. „Selbst wenn zu den Workshops bald erste Einladungen ergehen, werden diese nicht vor dem Ende der Saison Ideen und Vorschlägen erarbeitet haben, die dann auch noch der Umsetzung bedürfen“, befürchtet der FDP-Bezirksverordnete Rolf Breidenbach, der auch im Vorstand des FDP-Ortsverbandes Zehlendorf-Wildwest ist. Die FDP werde sich in den Workshops dafür einsetzen, dass ein Ausgleich zwischen allen Interessen gefunden werde.